Sandra Maria Burchartz Script

NRZ vom 30.09.2007:

Trio als Publikums-Magnet

Hilden, 30.09.2007, KLAUS-DIETER KRUPP

MUSICAL-NACHT. Beliebte Melodien im ausverkauften Strangmeier-Saal.
Der Funke sprang allerdings nicht so recht rüber.

HILDEN. Das Trio erwies sich einmal mehr als Publikumsmagnet. An zwei Abenden hintereinander war der Strangmeier-Saal im Alten Helmholtz (fast) ausverkauft. Eine "Musical Night", einen Leckerbissen für Musical-Fans, hatte das Hildener Kulturamt angekündigt. Die drei Künstler des Originalensembles aus dem "Phantom der Oper" im Colosseum Essen wurden diesem Versprechen gerecht. Die Sopranistinnen Sandra Maria Burchartz, Beatrix Reiterer und der Bariton Christian Alexander Müller, allesamt beachtliche internationale Gesangs-Karrieren vorweisend, sangen weltberühmte Melodien aus Musical-Klassikern, begleitet am Klavier von Andreas Papst. Die drei Künstler im festlichen Outfit boten wohldurchdachtes Musical-Entertainment, effektiv wechselnd zwischen bekannten und weniger bekannten Songs, zwischen lyrisch leisen und dramatisch

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Sopranistin Sandra Maria Burchartz hatte bei der Musical-Nacht als Hildenerin ein Heimspiel. (Foto: J. Michaelis)


 

ausdrucksstarken Liedern. Im Solo, Duett oder zu dritt waren ihre brillianten Stimmen und die verhalten,

aber wirkungsvoll eingesetzte Mimik und Gestik Garanten des Erfolgs.

Eine geschickte Abfolge des Melodienreigens hielt den Spannungsbogen aufrecht. Ein Indiz dafür: mit einem mitreißend erfrischenden "Es blüht so grün wenn Spaniens Blüten blühen" entließ man die Zuhörer freudig gestimmt in die Pause. "My fair Lady", "Elisabeth", "A Chorus Line", "Les Miserables", "Chess" und das "Phantom der Oper" - der Musical-Fan kam mitsummend auf seine Kosten.

Die drei renommierten Gesangstars hatten, nicht nur wegen der Hildener Sopranistin Sandra Maria Burchartz ein nahezu familiäres Heimspiel. Da störten denn auch gelegentliche Pannen mit der Tontechnik und die doch etwas allzu legere Moderation von Bariton Christian Alexander Müller kaum jemanden. Die Zugabe war berechtigt, auch wenn der ganz große Funke wohl doch nicht übersprang.

WZ vom 01.10.2007:

Hilden: Eine Nacht der Leichtigkeit

Drei Künstler – darunter eine Hildenerin – sangen am Samstag bekannte Melodien aus zahlreichen Musicals.

Hilden. Musical Night – ein Muss für alle, die das Genre lieben. Eine Musicalnacht war es dann auch, die die drei Sänger den Zuhörern im Heinrich-Strangmeier-Saal präsentierten – ein hübsch gebundener, bunter Strauß.

Darunter befanden sich charmante Ohrwürmer wie „Es grünt so grün“ aus dem Evergreen „My fair Lady“ neben in Deutschland eher unbekannten Storys wie der Musical-Revue „Elegies for Angels, Punks and Raging Queens“, woraus das „The rain keeps falling down“ gesungen wurde.

Das Publikum ist auf „seine“ Hildenerin neugierig

Doch neben dem bunten Musikbogen, den die Sänger überwiegend zur von Andreas Pabst am Flügel live gespielten Musik sangen, war es vor allem die Neugierde auf eine Sängerin: Sandra Maria Burchartz. Schließlich ist die Sopranistin gebürtig aus Hilden und sorgte nach ihrem Studium als Diplom-Opernsängerin an der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf in der Hauptrolle der Madame Giry im „Phantom der Oper“ für Furore.

In dieser Zeit lernte sie auch ihre Mitstreiter des Abends kennen, denn Sopranistin Beatrix Reiterer spielte dort die „Christine“ und Bariton Christian Alexander Müller das jüngste „Phantom“ aller Zeiten.

Bis zur Pause begeisterte Sandra Maria Burchartz mit „I know him so well“ aus „Chess“, „Hilf mir verstehen“ („Starlight Express“) und „Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht“ aus der bereits erwähnten „My fair Lady“ und mit klanglicher Farbfülle, einer stimmlichen Mischung aus Intimität und großer Show. Etwa 200 Zuhörer saßen zwar während der Darbietungen wie in Blei gegossen, jubelten nach Liedende dafür umso frenetischer.

Zwei Kerzen können die Originalkulissen nicht ersetzen

Wie wichtig Kulisse, Maske, Requisite und vor allem Kostüme für das Genre sind, zeigte sich in der zweiten Hälfte. Nicht etwa, dass gegen die abendfeine Garderobe der Darsteller etwas einzuwenden wäre. Aber zu den vom Band eingespielten monumentalen Orchesterklängen, die die passende Atmosphäre zu Liedern aus „Elisabeth“, „Les Misérables“ und natürlich dem „Phantom“ schaffen sollten, wirkten die Drei doch irgendwie verloren.

Der dunkle Vorhang im Hintergrund, geschätzte zehn Scheinwerfer und zwei Kerzenleuchter konnten einfach nicht die pompösen Kulissen der Originale ersetzen. Der Freude über das Melodien-Potpourri tat das keinen Abbruch. Als sich Sandra Maria Burchartz, Beatrix Reiterer und Christian Alexander Müller nach 25 Liedern und knapp zwei Stunden verabschieden wollten, erzwang das begeisterte Publikum durch stehende Ovationen noch eine Zugabe.

01.10.2007
Von Valeska von Dolega

NRZ vom 19.12.2006:

AUFTRITT. Beim Jubiläumskonzert des Kinder- und Jugendchores in der Stadthalle sorgten nicht nur die Musical-Stars um Sandra Burchartz für Begeisterung beim Publikum. HILDEN. Höchsten Ansprüchen gerecht werdende Stimmen und präzise Chorgesänge bescherten den Besuchern in der vollbesetzten Stadthalle ein imponierendes weihnachtliches Jubiläumskonzert des Kinder- und Jugendchors Hilden. Die Höhepunkte dabei setzten vor allem die Ensemble-Mitglieder des Musicals "Phantom der Oper". Die Sopranistinnen Beatrix Reiterer und Sandra Burchartz aus Hilden sowie Bariton Christian Müller hatten schon nach den ersten Songs aus dem Musical-Klassiker "My fair Lady" die Begeisterung des Publikums entfacht.

Medleys sorgten für viel Beifall

Ihre gesanglichen Leistungen bei den Medleys aus den Musicals "Chess", "West Side Story" und "Das Phantom der Oper" ließen fortan Beifallsstürme anwachsen. Zu einem der Höhepunkte geriet die von Burchartz und Reiterer nahezu zelebrierte "Barcarole" aus "Hoffmanns Erzählungen" von Jaques Offenbach.

Nicht minder beeindruckend im dreieinhalbstündigen Konzert aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des Kinder- und Jugendchors stellten die auftretenden Chöre ihr Können unter Beweis. Der "Damenchor 84" unter Leitung von Peter Zinnen, der gemischte Chor "Almrausch" mit Dirigent Karlfried Tusselmann und allen voran der Hildener Kinder- und Jugendchor unter Leitung von Carlos Reigadas boten in musikalischer Vielfalt Klangerlebnisse, die sowohl spielerische Freude wie bewegende Momente vermittelten.

Durch das Programm führte der erste Vorsitzende des Jubiläumschors, Friedhelm Burchartz. Bürgermeister Günter Scheib bezeichnete in einem Grußwort den Kinder- und Jugendchor als einen unverzichtbaren Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Hilden und unterstrich insbesondere die Werte und die Bedeutung, die die Musik für das soziale Engagement und die soziale Kompetenz bei Kindern und Jugendlichen ausmache.

Die Hildener Sopranistin erhielt eine Urkunde für 20-jährige Mitgliedschaft im Jubiläumschor. Sichtbar stolz, aber bescheiden, nahm Simon, der die Solopartien beim Jubiläumschor gesungen hatte, seine Urkunde für fünfjährige Mitgliedschaft entgegen. Und dann weihnachtete es zum großen Finale vollends auf der Bühne. Die Solisten sangen mit allen Chören und dem Publikum "Stille Nacht, heilige Nacht".

KLAUS-DIETER KRUPP

 

RP vom 19.12.2006:

Hilden
Jubiläum mit viel Musik
VON ASTRID SCHOENE

 (RP) Der Hildener Kinder- und Jugendchor feierte sein 50-jähriges Bestehen mit einem großen Konzert in der Stadthalle. Stimmgewaltige Verstärkung bekam er von drei Essener Musicalstars.

Bei diesem Jubiläum war sie die Hauptperson: die Stimme, die Chor-, die Solo-, die Traumstimme. In der ausverkauften Stadthalle feierte der Hildener Kinder- und Jugendchor seinen 50. Geburtstag. Mit einem virtuosen Wettstreit der Sänger. Der Kinderchor war natürlich der erste, der sich in die Herzen der Zuschauer sang. Locker und souverän moderierte der Vorsitzende Friedhelm Burchartz das abwechslungsreiche Konzert.

Glitzernde Tannen vor einer schneebedeckten Kulisse stimmten auf den dritten Advent ein. Und davor, ganz schmuck, in leuchtend roten Westen, die sangesfreudigen 17 Chorkinder. Mit einem erfrischenden „Fröhlich klingen unsere Lieder“ hießen sie das Publikum willkommen. Und hinter ihnen standen die 22 ehemaligen Chorkinder, die nun als Erwachsene mit einstimmten. Chorleiter Carlos Reigadas begleitete sie alle liebevoll, mal am Klavier, mal als Dirigent.

Es war ein Jubiläum, das man schwungvoll feierte. Mit Rückblenden, Glückwünschen, Gedenken und einer Laudatio des Bürgermeisters Günter Scheib. Und ein Jubiläum der Superlative. An vorderster Front die jungen Sänger und Sängerinnen, die jetzigen und die ehemaligen. Mal solo, mal gemeinsam ließen sie ihre frischen klaren Stimmen erschallen. Wie bei der vergnüglich geschmetterten „Kleinen Nachtmusik“ oder beim feierlichen, mit viel Beifall bedachten „Ave Maria“.

Zwei große Chöre feierten mit. der Gemischte Chor Almrausch, der mit seinem beschwingt vorgetragenen Can-Can gute Laune verbreitete. Mit viel Esprit und schön homogen, von Peter Zinnen geleitet, stellte der Damenchor ’84 seine Gospels vor.

Alles wartete auf die Ehrengäste. Vier junge Solisten vom Essener Colosseum mit ihren Traumstimmen, die den Atem stocken ließen und die hinreißende Musicalstimmung in den Saal zauberten. Wie Sandra Burchartz, ehemaliges Hildener Chorkind, die Sopranistin Beatrix Reiterer, der Bariton Christian Müller und Andreas Papst, der am Flügel kongenial begleitete. Bei so vielen sprühenden Melodien und Spitzentönen schmolz das Publikum dahin. Wie bei der prickelnden Leichtigkeit in „My Fair Lady“. Emotional und klangschön sehnte sich der Bariton in die „Straße, in der du wohnst“.

Beatrix Reiterer entzückte mit ihrer umwerfenden Stimme als Blumenmädel. Und Sandra Buchartz ließ ihren strahlenden Sopran im „Ich hätt’ getanzt heut‘ Nacht“ samtig fließen.

Musical-Glanzlichter nonstop. Gesungene Gefühle, Leidenschaften pur, wie in der West Side Story“ oder im „Phantom der Oper“( das das Trio in Essen singt). Perfekt aufeinander abgestimmt, garantierten sie im Saal den Gänsehaut-Effekt.
 

NGZ vom 25.10.2003:

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Die Hildenerin Sandra Burchartz (l.) und Beatrix Reiterer boten dem Publikum im Heinrich-Strangmeier-Saal eine Mischung bekannter Musical-Melodien. (Foto: Dirk Thomé)

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NRZ vom 25.10.2003:

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Deutsche Bühne 12/2003:

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theater pur 12/2003:

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